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Ibiza-Bangkok 
Interview!

Dirk von "Apartamentos Sol y Soñar"

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Ein Hoteldirektor auf Ibiza, der hat einiges zu erzählen.....

http://www.solibiza.com

Hallo Dirk, endlich mal wieder ein deutsches Interview! Ich bin ja mal gespannt, was ein Hoteldirektor auf Ibiza so alles zu erzählen hat.....

Norbert:
Dirk, wie lange wohnst Du schon auf Ibiza und wie lange bist Du Direktor der Apartamentos Sol y Soñar??

Dirk:
Vor ziemlich exakt acht Jahren habe ich meinen Fuß erstmalig auf diese Insel gesetzt! Und das war mehr oder weniger unfreiwillig... Damals arbeitete ich noch als Finanz- und Verwaltungschef in Singapur. Über einen Bekannten wurde mir seinerzeit eine Stelle als Hoteldirektor einer Ferienanlage "auf Mallorca" angeboten. Man wusste, dass ich bereits in meinen Semesterferien während des Studiums jedes Jahr dort gearbeitet hatte und Mallorca noch immer heiß und innig liebte. 

Auf jeden Fall wollte ich aber vor einer Zusage dieses Angebot vor Ort genauer in Augenschein nehmen. Bei meiner Ankunft auf dem image-air-15-neg37-small.jpg (30508 Byte) Flughafen von Palma erfuhr ich dann, dass diese Ferienanlage eigentlich "etwas weiter südlich" gelegen war, - also auf Ibiza! Erst hielt ich alles für einen verspäteten Aprilscherz, war zunächst sehr verärgert, flog aber trotzdem am nächsten Tag weiter nach Ibiza.

 Es war dann so etwas wie Liebe auf den ersten Blick! Die Insel sowie die neue Arbeitsstätte gefielen mir auf Anhieb und ich sagte zu. Ende Oktober 1993 verlagerte ich dann meinen Wohnsitz von Asien nach Ibiza, wo ich seitdem ständig lebe und als Direktor der Apartamentos Sol y Soñar arbeite.

Norbert:
Wo genau sind Eure Appartements??

Dirk:
Die Apartamentos Sol y Soñar befinden sich in San Antonio, das in den meisten deutschen Medien leider zu Unrecht stets verteufelt wird. 

Als der Erbauer unserer Ferienanlage 1970 hier den Grundstein legte, war San Antonio noch ein idyllisches Fischerdorf, der Tourismus noch in den Kinderschuhen und das Ortszentrum noch rund 700 Meter entfernt. 

Mit anderen Worten: Die Apartamentos Sol y Soñar lagen recht einsam an einem Berghang, oberhalb des Ortes, wo die nicht asphaltierte Zufahrtsstrasse vor der Rezeption endete. In den vergangenen 30 Jahren ist aus dem Fischerdorf eine kleine Stadt geworden, die mit ihren Ausläufern jetzt fast bis an unsere Anlage heranreicht. 

Glücklicherweise gibt es aber immer noch links, rechts und hinter der Ferienanlage den Berghang mit seinen unzähligen Pinien, der weiterhin unbebaut ist, was hoffentlich so bleiben wird.

Norbert:
Euer Hotel ist in San Antonio, aber glücklicherweise weit weg vom West End, dem berühmt, berüchtigten Platz der Engländer. Aber Du kommst ja oft nach San An. Ist es wirklich so schlimm mit den Engländern???

Dirk:
Wir sind tatsächlich und glücklicherweise weit weg vom sogenannten West End. Per pedes sind es immerhin rund 750 bis 800 Meter. Ich beziehe dieses "glücklicherweise" aber nicht auf das West End als den berühmt, berüchtigten Platz der Engländer. Ich halte es für ein generelles Problem, wenn ein Hotelbetrieb mitten in einem Vergnügungsviertel oder in dessen unmittelbarer Nähe liegt. 

Hotelgäste, die nicht unbedingt jeden Tag High Life rund um die Uhr haben wollen, müssen dort gezwungenermaßen durch die Strassen laufen und meistens auch den Lärm ertragen. Wenn ich auf das West End angesprochen werde, ziehe ich sehr gerne einen Vergleich! frontal1.jpg (35573 Byte)

Würdest Du unbedingt ein Hotel auf der Reeperbahn buchen, wenn Du nach Hamburg fährst, oder ein Hotel in der Rüdesheimer Drosselgasse, wenn der Rhein das Ziel ist? Es kommt doch stets darauf an, was man von seinem Urlaub oder Kurztrip erwartet.

Norbert:
Mhhh, tjaaa, nun ja, als ich in Hamburg war, hatte ich ein Hotel an der Reeperbahn...... ach was rede ich den da........

Wo kommen Eure Gäste hauptsächlich her???

Dirk:
Die Apartamentos Sol y Soñar verstanden sich bis Anfang der 90er Jahre in erster Linie als typische Ferienanlage für Deutsche bzw. deutschsprachige Gäste, was möglicherweise auf die fehlenden Sprachkenntnisse der Erbauer dieser Einrichtung zurückgeführt werden kann. 

Dirk1.jpg (31280 Byte) Auch in den ersten zwei Jahren meiner Tätigkeit habe ich mich zunächst auf die Bewerbung dieses Marktsegmentes beschränkt. Und um ganz ehrlich zu sein: Anfangs hatte ich ein wenig Angst vor den englischen Touristen! Motto: In der deutschen Presse liest man ja so einiges ... 

Ab 1996 habe ich dann die Proportionen ein wenig verschoben und auch englische Reiseveranstalter mit ins Haus genommen. Übrigens, war das ein Schritt, den ich bis heute nicht bereut habe. Mittlerweile gibt es bei uns dieses Thema der Nationalitäten überhaupt nicht mehr!!! 

Wie Du weißt, haben wir 1998 unsere erste Seite ins Internet gestellt und im vergangenen Jahr fast 90% unseres Beherbergungsumsatzes hiermit erwirtschaftet. In diesem Sommer haben wir uns zum Ziel gesetzt ein 100%iges Internet-Hotel zu werden. Informationshalber sei gesagt, dass wir im Jahr 2000 neben zahlreichen britischen Internet-Buchern auch sehr viele Italiener, Spanier, US-Amerikaner, Kanadier, Australier,sol1.jpg (13138 Byte) Argentinier sowie Asiaten zu Gast hatten. Und in diesem Jahr scheinen die US-Amerikaner sogar den zweiten Platz bei uns belegen zu wollen! 

Erstaunlicherweise kommen aus unserer Heimat (also Deutschland) relativ wenig Buchungen über das Internet. Vielleicht liegt es in unserer Mentalität, dass man in Deutschland allen Neuerungen zunächst skeptisch gegenübersteht und nach dem berühmten Haar in der Suppe sucht! Vielleicht liegt es aber auch an der alten Gewohnheit, dass man sich während des Urlaubs oder danach sehr gerne bei dem Reiseveranstalter beschwert um Reisemängel geltend zu machen.

Norbert:
Gibt es eigentlich viel Nörgler, die an allem etwas auszusetzen haben und Dich dann als Hoteldirektor sprechen wollen??


Dirk:

Reklamationen nehmen wir recht ernst, wenn diese begründet sind. Mittlerweile kann ich aber sagen, dass die "Nörgeleien" sehr stark nachgelassen haben. 

Im vergangenen Jahr sind wir auf ganze drei Beschwerden gekommen:

Drei junge Gäste aus Berlin wollten "Reisemängel" (d.h. Preisminderung) geltend machen, weil sie sich vom Lärm eines benachbarten Baubetriebes beim Frühstück gestört fühlten. Nachdem sie ohnehin schon zuvor einen Sonderpreis gebucht und ein kostenloses Upgrade in ein größeres Appartement erhalten hatten, habe ich eine sofortige Auflösung des sogenannten "Beherbergungsvertrages" angeboten. 

Die zweite Reklamation kam von einem Gast, dem es im August bei uns zu laut war. 

Und die letzte Beschwerde kam von Gästen aus Sydney, die täglich komplett frische Bettwäsche verlangten. Abgesehen davon, dass in einem Hotelbetrieb unserer Kategorie der tägliche Wechsel nicht üblich ist, hatte ich mich auf Wunsch unserer Zimmermädchen zuvor davon überzeugt, dass diese Gäste nachweislich mit Schuhen durch die Betten gelaufen waren und dieses "Spiel" an mehreren Tagen zuvor wiederholt hatten. 

Es mag jetzt vielleicht etwas wie Nestbeschmutzung klingen, doch es sollte durchaus erwähnt werden, dass unsere eigenen Landsleute hinsichtlich der Reklamation die absoluten Spitzenreiter sind. In den Jahren, als wir noch mit deutschen Reiseveranstaltern gearbeitet haben, hätten wir Bücher zu diesem Thema schreiben können. 

Oft wird das Argument angeführt, dass der Deutsche ein anspruchsvollerer Urlauber ist als der Brite, Italiener, Franzose oder wo der Gast auch immer herkommen mag. Ich meine hingegen, dass der Deutsche vor dem Urlaub zu viele TV-Sendungen sieht oder Zeitschriften liest, in denen die Beschwerdegründe und die anschließenden Preisminderungen detailliert erklärt werden. Viele Deutsche fahren leider nicht in den Urlaub um nur Urlaub zu machen! Viele buchen eine Pauschalreise in ein 1-Sterne-Hotel zum Last-Minute-Super-Sonderpreis, erwarten aber oft vor Ort einen 5-Sterne-Standard. 

Damals gab es bei uns (mit deutschen Urlaubern) die nachfolgenden sol21.jpg (12319 Byte) Reklamationen: Warum kommen unten aus der Kaffeemaschine nur drei Tassen Kaffee heraus, wenn man zuvor oben vier Tassen Wasser einfüllt? Warum bellt der Hund des Nachbarn den ganzen Tag? Warum lassen Sie die wilden Katzen in die Anlage hinein? Warum verjagen Sie die wilden Katzen aus der Anlage? Warum macht die Müllabfuhr jede Nacht solch einen Krach? Warum fahren nachts Autos und Busse an der Anlage vorbei?

Norbert:
Was würdest Du als großen Vorteil Eurer Appartements im Vergleich zu anderen sehen???

Dirk:
Die relativ ruhige Lage am Stadtrand von San Antonio, die Größe des gesamten Anwesens (ca. 8.000 m2) und der gigantische Pool im Innenhof (ca. 300 m2) stellen entscheidende Vorteile für uns dar. 

Unsere Gäste können in wenigen Minuten zu Fuß die Promenade oder auch den Hexenkessel (West End) erreichen, - wenn sie es wünschen. Sie können aber auch während des Urlaubs in der parkähnlichen Gartenanlage bleiben und von all dem nichts mitbekommen. 

Sehr viele Gäste, darunter auch britische Touristen, beschreiben unsere Anlage als kleine Oase abseits des High Lifes. Ein weiterer Vorteil für uns stellte natürlich auch die grosse Renovierung dar, die wir 1994/95 durchgeführt haben! Hierbei blieben im Prinzip nur die Grundmauern stehen, alles andere wurde ausgetauscht. 

Obwohl wir offiziell nur einen "Schlüssel" (Anmerkung: spanische Klassifizierung für touristisch genehmigte Appartements, vergleichbar mit Sternen bei Hotels) haben, was aber "historisch" bedingt ist, bieten wir einen ordentlichen Standard, den man in dieser Kategorie nicht so oft vorfindet. Natürlich sind wir nicht das Hilton oder Ritz-Carlton, doch die Appartements verfügen über Klimaanlage, Zimmersafe, TV, Mikrowelle etc.! Die Studios sind etwas kleiner und spartanischer gehalten, reichen aber als Budget-Unterkunft durchweg aus.

Norbert:
Als Hoteldirektor macht man ja schon einiges mit, oder???? Was war bisher das lustigste Erlebnis bei Euch???

Dirk:
Ich möchte diesen Beruf gegen keinen anderen tauschen, obgleich es manchmal sehr hektisch zugeht oder Probleme gibt! 

Lustige Erlebnisse gibt es eigentlich sehr viele und ich müsste jetzt sehr lange überlegen, um das lustigste zu erzählen.

Spontan fallen mir aber zwei kleine Anekdoten ein: Während meiner ersten Sommersaison sprach mich ein älterer Gast relativ ehrfurchtsvoll an: "Und Sie sind dann wohl so etwas wie der Heimleiter hier?" Damals habe ich zunächst etwas dumm geschaut, doch heute, würde ich spontan zustimmen! 

Und im letzten Jahr erhielt ich eine amüsante E-Mail eines amerikanischen Gastes, der bei uns gebucht hatte und gleichzeitig noch eine Rundreise durch Spanien machen wollte. Er beabsichtigte von Pamplona (nördliches Spanien, also Festland) aus nach Ibiza zu kommen, doch er konnte keine passende Zugverbindung finden und bat um Hsol9.jpg (13227 Byte)ilfe...

Norbert:
Wie sieht eigentlich ein typischer Arbeitstag eines Hoteldirektors aus?


Dirk:
Die Gestaltung des Arbeitstages eines Hoteldirektors dürfte in erster Linie davon abhängen, wie groß der Betrieb ist! 

Vor einigen Jahren habe ich als Direktor eines durchaus bekannten Hotels mit über 500 Betten auf Mallorca gearbeitet. Nach der morgendlichen Besprechung mit den Abteilungsleitern und dem Stellvertreter folgte dann ein verhältnismäßig ruhiger Arbeitstag mit sehr viel Guest Relations (Begrüßung angereister Gäste, Rücksprachen bei aufgetretenen Problemen, Anwesenheit bei allen Mahlzeiten im Restaurant etc.). 

In einem kleinen Betrieb wie den Apartamentos Sol y Soñar geht das alles etwas bunter und turbulenter zu. Die gesamte Anlage besteht aus 60 Wohnungen, die in der Hochsaison (Mitte Juni bis Ende September) durchaus schon einmal mit 200 bis 250 Urlaubern belegt sein können. 

Ich stehe dann wie auch in der Nebensaison um ca. 7.00 Uhr auf, öffne die Türen für das Personal und weise jedem Mitarbeiter seine Tagesarbeit zu. 

Während des Tages mache ich dann sowohl Telefondienst im Büro wie auch Korrespondenz mit interessierten Kunden, bearbeite alle Reservierungen, stelle Rechnungen aus, bringe die neuen Gäste auf Ihre Zimmer, berate bei Ausflugsplanungen oder Shoppingtrips, erledige Post., Bank- und Behördenangelegenheiten, suche nach Handwerkern bei technischen Defekten, helfe bei Personalmangel gelegentlich auch in der Bar aus, - kurz gesagt: Langeweile kommt nie auf und der Tag könnte manchmal 48 Stunden haben. 

Der "normale" Arbeitstag ist dann um 22.00 Uhr nach rund 15 Stunden zu Ende, falls es keine Probleme oder Anreisen in der Nacht gibt. Im Winter wird es dann entschieden ruhiger und man hat wieder Zeit zum Durchatmen, doch die Arbeit wird nicht weniger! In der Nebensaison kümmere ich mich persönlich dann um die Verbesserung unserer Präsenz im Internet (z.B. Einbau der Online-Buchungsmaschine, Neugestaltung der Seiten etc.) oder lasse Reparaturen und Renovierungen durchführen, die vorher nicht möglich waren. 

Norbert:
Ich kenne ja die Storys mit den Hotelhandtuchsammlern.... wie siehst Du das? Werden wirklich so viele Handtücher mit Hotelaufdruck in den Koffern "vergessen"?????

Dirk:
Das Handtuchproblem scheint für viele Kollegen noch immer ein großes Problem darzustellen. Glücklicherweise haben wir hiermit nicht zu kämpfen. Als ich 1994 die erste Neubestellung der sogenannten Hotelwäsche durchführte, habe ich lange mit dem Gedanken gespielt, unser Logo einweben oder aufdrucken zu lassen. 

Heute bin ich froh, dass wir das nicht gemacht haben. Wir haben uns für schlichte weiße Handtücher entschieden, die als Souvenir wohl nicht so sehr beliebt sind. 

Ärgerlich ist nur, dass manche Gäste die Handtücher zum Schuhe putzen und polieren zweckentfremden! Ich frage mich, ob diese Gäste es zu Hause ebenso machen???

Norbert:
Ich konnte vor kurzem folgendes in einer Newsgroup ueber ein Hotel direkt am West End lesen: .... ich drückte auf den Knopf des Aufzuges und die Tür ging auf.... und ein Paar stand im Aufzug und f...te.... die Tür ging zu und ich stand immer noch überrascht vor dem Aufzug.. und nahm dann die Treppe........ Ist Dir oder Deinen Gästen so etwas schon mal passiert??

Dirk:
Und schon wieder geht es um das so beliebte Thema "West End"! Leider haben wir bei uns keinen Aufzug im Haus, da unsere Anlage nur aus dem Erdgeschoss und zwei weiteren Etagen besteht. 

Man sieht und hört jedoch sehr viel, wenn man ständig in einem Hotelbetrieb arbeitet bzw. lebt. 

Für viele (junge) Urlauber ist der Sex im Urlaub natürlich ein zentrales Thema. Dieses Phänomen mit Sex im Aufzug (direkt am West End) sollte man vielleicht nicht zu ernst nehmen. Im und am West End gibt es meines Wissens kaum ein Hotel, dass über den Luxus eines Aufzuges verfügt.

Vielleicht sollte man alternativ eine Newsgroup einrichten, die sich mit dem Lift-Sex in einem großen Hotel im Sauerland (beliebtes Ziel für innerdeutsche Verein- und Betriebsausflüge) oder in den zahlreichen Hotels an der Playa de Palma (direkt am Ballermann) beschäftigt? Wahrscheinlich wäre das ergiebiger...

Norbert:
Eine Frage, die ich jedem stelle, der Ibiza länger kennt: Ibiza hat sich sehr verändert in den letzten Jahren. Was waren aus Deiner Sicht die 3 positivsten und die 3 negativsten Veränderungen???

Dirk:
POSITIV: 
1. auf der Insel wurde sehr viel für Infrastrukturverbesserungen (z.B. Entsalzungsanlage, Straßenbau etc.) ausgegeben.
2. die Flugverbindungen in der Nebensaison wurden deutlich ausgebaut.
3. in der Hotellerie sowie Gastronomie wurden überall sehr grosse Investitionen (Renovierungen etc.) getätigt.

NEGATIV: 
1. die Insel wird in den Küstenbereichen weiter zersiedelt, was zu einem großen Teil an ausländischen Häuslebauern liegt.
2. der Bauboom (Eigentumswohnungen) am Stadtrand von Ibiza macht mir Angst.
3. nichts.

Norbert:
Ibiza die Partyinsel. Gibt es auch bei Euch im Hotel oder in der Nähe Partys oder Kneipen fuer Partysüchtige???

Dirk:
Bei uns im Haus gibt es keine Partys oder Orgien, da wir einen sehr großen Wert darauf legen, dass alles möglichst ruhig abläuft. 

Falls ein Gast über die Strenge schlägt und in den Appartements sein mitgebrachtes Radio zu laut hat oder sonstigen Lärm macht, weisen wir zunächst höflichst auf das "Problem" hin. Im Wiederholungsfall droht dann die "rote Karte"! 

Wir sind kein Sanatorium, dulden in der Anlage jedoch keinerlei Randale oder Auswüchse, die andere Gäste stören könnten. Wer clubben oder Partys feiern will, hat in der Nähe ausreichend Gelegenheit dazu. Zur Promenade sind es nur rund 700 Meter. Und dann gibt es ja auch noch das "West End"!!!     

Norbert:
Wo gehst Du eigentlich hin, wenn Dir nach Party zumute ist? Welches ist Dein Lieblingsclub und welches Dein Lieblingsgetränk????

Dirk:
Mit 43 Jahren ist man wahrscheinlich nicht mehr so ein begeisterter Party-Freak? 

In der Hochsaison bleibt außerdem keine Zeit um Partys zu besuchen, weil man sich abends auf ein paar Stunden Schlaf freut. Und in der Nebensaison sind die großen Clubs und Diskotheken ohnehin geschlossen.

Im Januar 2000 war ich mit meiner Frau und Freunden einmal kurz im Pacha, doch es war für meinen Geschmack zu laut. Meine Party-Epoche liegt schon rund 20 Jahre zurück... 

Mein "Geheimtipp" für die älteren Jahrgänge ist seit langer Zeit das "Melody" in San Antonio (gegenüber Hotel Arenal, in der Nähe des Es Paradis). Hier gibt es eine sehr angenehme Atmosphäre, sehr gepflegte Getränke, die besten Cocktails der Insel, gute Musik und vor allen Dingen "normale" Preise. Diese Bar wurde schon vor fast 20 Jahren eröffnet und wird immer noch von Pepe geführt. Es ist also keine der meist nur kurzlebigen Touristenbars, die mit Slogan wie "deutsche Kneipe" oder "Scottish Pub" werben müssen.

Als Lieblingsgetränk steht bei mir momentan der ganz normale trockene Sekt (Cordoniù - brut) hoch im Kurs. Ab und zu darf es auch einmal ein Frigola mit Eis (Kräuterlikör aus Ibiza) sein, den leider nur wenige Touristen kennen. Und zum Abendessen gibt es dann ein Glas Wein (rosado im Sommer und tinto in der kühleren Jahreszeit). Es kommt halt auf die Situation an! Das Biertrinken habe ich mir inzwischen fast ganz abgewöhnt, weil ich unter 100 kg Lebendgewicht bleiben will...

Norbert:
Aber Ibiza hat ja nicht nur Partys zu bieten, sondern auch herrliche und gute Restaurants. Welche kannst Du uns empfehlen???

Dirk:
Da weis ich nicht, wo ich anfangen soll ... Es kommt wirklich auf den Geschmack und die Vorlieben an. Mit unseren Gästen mache ich ein regelrechtes Interview um vorher herauszufinden, was ich ihnen empfehlen kann.

Norbert:
Ibiza und Frauen: auch eine Art Standardfrage: sieht man vor lauter hübschen Frauen die Frauen noch, oder stumpft man da etwas ab???

Dirk:
Ich glaube, dass man wirklich abstumpft! Im ersten Jahr achtet man noch auf die Frauen, doch es ist später wie im Fernsehen: Wiederholungen! 

Nebenbei würde meine Frau, die eine waschechte Ibicenca ist, mir wahrscheinlich etwas anderes erzählen, wenn ich mir den Hals verrenke...

Norbert:
Du bewegst Dich ja auch viel im Internet. Welches sind Deine Lieblingsseiten???

Dirk:
Ich lese fast täglich die Schlagzeilen von Spiegel-Online und besuche sonst alle möglichen Seiten, die mit Tourismus, Hotellerie oder auch Asien (insbesondere Singapur) zu tun haben. Auch hier träumt man vom Urlaub!

Norbert:
Welche Strände magst Du persönlich???

Dirk:
Zum Leidwesen meiner Frau gehe ich eigentlich nie mit zum Strand. Patricia liebt Cala Comte und Ses Salines. Im Winter darf es auch Cala Gració sein.

Norbert:
und als letzte Frage: wenn Du etwas auf Ibiza ändern könntest, was waere das?

Dirk:
Ausbau und bessere Koordination des sogenannten Winter-Tourismus, wenn auch nur in gemäßigter Form.

Dirk, ich Danke Dir recht herzlich für dieses ausführliche Interview und wünsche Dir und dem Hotel weiterhin viel Erfolg.

Das Interview wurde von Norbert Ende April geführt.

 

Im Internet findet Ihr die "Apartamentos Sol y Soñar" unter


http://www.solibiza.com


Veröffentlichung der Bilder auf dieser Seite mit der freundlichen Erlaubnis von
Dirk http://www.solibiza.com

 

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